Pressemappe zu Veranstaltung Nr. 709

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Medienmitteilung: Ausstellung im Chäslager Stans

Titel: AHNUNG UND UNIVERSUM
PAUL LIPP / RETO LEUTHOLD

Daten: Freitag, 19. November 2010 19:00 Uhr: VERNISSAGE
Freitag, 19. November bis Mittwoch, 8. Dezember 2010
Verantwortlich: Zumbühl Anita, Mobile 079-255 29 78, eMail 000_000Dieser Text wird ausgeblendetDieser Text ist auch nicht sichtbarthebc.ch
Ticket-Reservation: -
Zielgruppe: Ganze Familie

Pressetext kurz: _
Die Ausstellung der Maler Paul Lipp und Reto Leuthold verspricht neben grossformatiger Malerei auch eine Anzahl Zeichnungen Leutholds und kleinformatigere Porträtserien von Lipp. Gemeinsam sind den Arbeiten beider Künstler ein expressiver Malgestus sowie eine Bildtiefe, die sich aus einem vielschichtigen Farbaufbau ergibt. Die parallele Disposition älterer und neuerer Arbeiten ermöglicht das Nachvollziehen individueller Entwicklung, deren Resultat sich in den jüngsten Werken manifestiert.
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VERNISSAGE 19. November, 19 h
mit einer Laudation von Silvan Glanzmann und Valerie spielt etwas Musik
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Offen jeweils Samstag und Sonntag 14 - 17 h
zusätzlich am Mittwoch 8. Dezember 14 - 18 h (Stanser Kunstmarkt)
Die Künstler sind anwesend.

Pressetext lang: _
Reto Leuthold (*Thun 1977) stösst überall auf Geschichten, Episoden und Anekdoten, die er wie in einer Collage zusammenträgt, neu arrangiert und in seine Bilder einwebt. Das Bildmaterial entstammt aus traditionellen und elektronischen Medien sowie aus Erlebnissen des Alltags, die Mal als einzelne eigenständige Bildpartie, Mal als Teil des gesamten Bildes funktionieren. Die in den letzten Jahren vertiefte zeichnerische Auseinandersetzung wurde in den neusten, monumentalen Arbeiten auf malerischer Ebene weiterverfolgt und entwickelt. Dabei findet die Verdichtung nicht nur in der zeichnerischen Überlagerung statt, sondern wird ebenfalls durch den farblichen Auftrag erzielt. Die ehemals flächige Malweise wird von einem linearen Bildaufbau abgelöst. In den grossen Malereien gelingt damit die Verschränkung von zeichnerisch erprobten Techniken feingliedriger Darstellung mit malerischen Mitteln. Die vielteiligen narrativen Elemente, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen und Dimensionen vom neugierigen Betrachter auf der Leinwand finden lassen, fordern somit zur aktiven Entdeckungsreise auf.
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Die Bildwelt Lipps (*Luzern 1977) will weder ein Abbild der sichtbaren Welt wiedergeben noch konkrete Aussagen vermitteln. Sie funktioniert vielmehr als Stimmungsmoment, das sich inneren archetypischen Bildern bedient und von der Erinnerung genährt wird. Die Malerei verfolgt die Absicht, eine innere Spannung im Werk zu provozieren. Dies führt dazu, dass der Malakt vielmehr eine Suche nach dem finalen Bild, als die Umsetzung einer konkreten Vorstellung ist. Die lebensgrossen Arbeiten verfolgen diese Idee der Verdichtung und Konzentration noch bedingungsloser und distanzieren sich dabei noch mehr von einer Gegenständlichkeit. Erkennbare Elemente werden zu Symbolen ohne einen aufgesetzten symbolischen Charakter zu beanspruchen. Der Berg im gleichnamigen Bild fordert keine Deutung, sondern besticht durch seine symbolhafte Präsenz, die nicht zuletzt von der physischen Bildgrösse bekräftigt wird. Worte in den Bildern sind ebenso Titel und Aufforderung wie auch gestalterische Notwendigkeiten, um die formale Spannung zu erzielen. Die Bilder laden den Betrachter ein, sich dieser unmittelbaren Präsenz zu stellen.
>>> www.plipp.ch

Mitwirkende: PAUL LIPP und RETO LEUTHOLD

Bilder

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